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Papageienzucht -

Spielerei mit Tieren oder doch
Erhaltungszucht?

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Die Insel Bali ist ein Urlaubsparadies, liegt aber knapp westlich der Wallace-Linie
Viele Papageienarten auf Indonesien sind stark bedroht durch die Vernichtung des ursprünglichen Regenwaldes

Papageien werden schon sehr lange in Menschenobhut und sogar in Gefangenschaft gezüchtet und zwar sowohl von Zoos u.ä. Einrichtungen, als auch von privaten Vogelhaltern. Dabei hat die Bestandsbedrohung vieler Arten mittlerweile dazu geführt, dass bei den Papageienzüchtern ein vorsichtiges Umdenken zu erkennen ist über die Frage, was mit der Zucht bewirkt werden soll:

Soll man der Natur ins Handwerk pfuschen und immer neue Farbschläge züchten oder ist es eher die Aufgabe, gesunde Bestände der Wildformen in Menschenobhut zu erhalten, die vielleicht sogar eines Tages wieder in die freie Wildbahn entlassen werden können.

Zunächst eine kurze Definitionsfrage: Auf Papgeien.biz werden die Begriffe "Vermehrung" und "Zucht" synonym verwendet; es wird kein Unterschied gemacht.
Zucht ist bewusste Vermehrung - der Zweck der Zucht ist in diesen Wörtern nicht zu erkennen.

Wenn es um die Produktion von Farbkrüppeln geht, dann wird das auch ausdrücklich so bezeichnet und wenn der Schwerpunkt auf die Erhaltungszucht gelegt wird, wird der Verfasser das auch so kennzeichnen.
Diese Vorab-Verständigung auf eine Begrifflichkeit ist wichtig, weil viele Fachleute - auch und gerade einige wichtige (überregionale) Behördenvertreter - unter "Zucht" grundsätzlich nur die planmässige Veränderungszucht verstehen. Für sie ist jede Form der "Zucht" automatisch verbunden mit der Produktion von Farb-, Verhaltens- oder Gestaltskrüppeln. Und diese Form der Vermehrung lehnen sie ab - nach Meinung des Verfassers auch durchaus zu Recht.

Leider wird die Produktion von Farbkrüppeln durch viele Vogelzuchtvereine immer noch gefördert. Auf Vogelschauen stehen Reihe um Reihe die gruseligsten "Farbvarianten". Diese Form, dem Hobby der Vogelzucht nachzugehen ist mega-out und die Vogelhalter setzen sich vielfältiger und scharfer Kritik aus.
Wenn die Vogelzüchter mehr auf Erhaltungzucht setzen würden, wäre das Hobby in der Öffentlichkeit nicht so schlecht angesehen.

Die zoologischen Einrichtungen haben das z.T. mittlerweile erkannt - kaum ein Zoo, der nicht auf die wichtige Funktion des Zoos als "Arche Noah" hinweist. Das ist gut, wenn man sich darum bemüht, aber der Verfasser wagt die Behauptung, dass die Zoos und Parks leider noch immer die grössten "Tierverbraucher" sind. Aber sie haben vor dem Gesetz eine andere Position (vor allem wenn sie betonen, dass sie Forschungseinrichtungen sind) und sie bekommen deshalb fast problemlos immer wieder Genehmigungen, um Tiere der freien Wildbahn zu entnehmen.
Naja, die japanischen Walfänger behaupten ja schliesslich auch, die Wale "nur für wissenschaftliche Forschungszwecke" zu töten.

Das war jetzt eine ziemlich giftige Vorbemerkung, die manchen Vogelzüchter auf die Palme bringen dürfte. Deshalb bekennt der Verfasser an dieser Stelle, selbst ein begeisterter Vogelzüchter zu sein!

"Artenschutz durch Erhaltungszucht" - das hat durchaus seine Berechtigung. Raus mit den Farbkrüppeln aus den Volieren und stattdessen die arten- und unterartenreine Zucht von seltenen Vögeln. Schluss mit der Produktion von Verhaltenskrüppeln durch unnötige Handaufzuchten, die dann ein freudloses Dasein als Kinderspielzeug führen müssen. Schluss mit der Geldmacherei durch die Zucht "seltener Farbschläge" u.ä.

Aber die Erhaltungszucht von seltenen Arten, die sollte sogar staatlich gefördert werden und zwar nicht nur bei Zoos, sondern auch bei engagierten Privathaltern.

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