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Ara im Käfig

Über die Haltung von Papageien im Käfig

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Die Mehrzahl der in Menschenobhut gehaltenen Papageien (angeblich ca. 50 Millionen!) wird nicht in Volieren gehalten, sondern in Käfigen, in echter Gefangenschaft. Der Verfasser schreibt hier einiges dazu, macht aber keinen Hehl daraus, dass er die Käfighaltung von Vögeln im allgemeinen und Papageien im besonderen ablehnt. Käfighaltung ist mega-out und moralisch kaum vertretbar.

Viele der gesetzlichen Bestimmungen, die die Haltung von Papageien in Gartenvolieren regeln, gelten nicht, wenn die Tiere in Wohnräumen - und das heisst i.d.R. in Käfigen - gehalten werden. Das ist natürlich eigentlich völlig widersinnig, dass die Volieren-Halter, die sich meistens wirklich um ihre Tiere kümmern, stärker reglementiert werden, als die Vogel-Verbraucher, die ihre Papageien und Sittiche in kleine Käfige sperren und sie dort unter unwürdigen Bedingungen ein trauriges Leben führen lassen.

Käfighaltung ist immer unwürdig und niemals artgerecht!

Der Grund dafür, die Käfighalter weniger zu reglementieren, ist ein praktischer: Die verfassungsmässig garantierte Unverletzlichkeit der Wohnung macht eine Kontrolle der Haltungsbedingungen in Wohn- und Geschäftsräumen fast unmöglich. Nur da, wo mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit Straftaten vermutet werden können, kann (per Haussuchungsbefehl) auch in die Wohnung der Vogelhalter eingedrungen werden. Diesen besonderen Schutz geniesst der Garten und folglich auch die Gartenvoliere nicht. Deshalb werden die Hürden für die Käfighaltung so niedrig gehängt und Millionen (!) von Papageien und Sittichen müssen ein trauriges Leben als Käfigvögel führen.

Allerdings müssen auch bei Käfigtieren die Artenschutzbestimmungen eingehalten werden.

Wenn nun jemand unbedingt einen Papagei im Hause halten will, gibt es folgendes zu berücksichtigen:

Alle Vögel, die in Käfigen gehalten werden, brauchen täglichen Freiflug im Zimmer. Das ist bei Wellensittichen und ähnlich kleinen Vögeln auch kaum ein Problem. Bei grossen Arten wie Aras und Kakadus ist es faktisch nicht möglich - sie sind einfach zu gross, um zu fliegen und werden bestenfallls ein wenig rumklettern.

Ausserdem sind vor allem Kakadus oft Handaufzuchten, die auf den Menschen geprägt sind und sich nur mit ihrem "Artgenossen" ( dem Vogelpfleger) beschäftigen, auch wenn sie aus dem Käfig rauskommen. Wir schreiben über diese Verhaltenskrüppel mehr auf der Seite über Handaufzuchten.

Auch bei der Käfighaltung gilt: Keine Einzelhaft! Wählen Sie den Käfig gross genug, um wenigstens zwei Vögel halten zu können. Auch das ist Gefangenschaft, aber es ist wirklich wie bei menschlicher Gefangenschaft: Die Isolationshaft (Isolationsfolter) ist besonders schlimm.

Es müssen nicht unbedingt zwei Vögel derselben Art sein, allerdings sollten die Grössenunterschiede nicht zu gravierend sein. Auch wird man den frucht- und nektarfressenden Loris keine körnerfressenden Sittiche als Gesellschaft geben.

Am besten ist es aber, zwei Weibchen derselben Art zusammenzusperren - Männchen zeigen selbst bei der Käfighaltung schon mal so etwas wie Revierverhalten. Wenn Sie ein Paar zusammen halten, kann es auch zur Eiablage kommen - auch ohne Nistkasten. Sie sollten dann nicht stolz darauf sein und das auf Ihre "gute" Haltung zurückführen: So ein Ei kommt einfach. Gerade bei Käfigvögeln ist dann übrigens die Gefahr vorhanden, dass das Tier Legenot bekommt und daran ggf. auch stirbt.

Käfigvögeln fehlt meistens noch viel mehr als den Volierenvögeln richtiges Tageslicht. Auch baden die meisten Papageien sehr gerne - am liebsten übrigens im Laub der Bäume. Man sollte ihnen deshalb wenigstens einen kleinen Komfort gönnen und versuchen, eine "Dusche" zur Verfügung zu stellen: Im Nebel einer Sprayflasche (wie sie Blumenliebhaber für Zimmerpflanzen verwenden) wird Ihr Papagei wahrscheinlich gerne eine ausgiebige Gefiederpflege unternehmen.

(Diese Seite über die Käfighaltung von Papageien wird noch ergänzt)

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