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Der Lear-Ara -

die Chancen für seine Rettung stehen nicht schlecht

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Beschreibung und Abgrenzung zu anderen Aras:
Hier entsteht ein Beitrag über den sehr seltenen Lear-Ara
in freier Wildbahn und über seine Haltung und Vermehrung in Menschenobhut.

Lear-Aras sind äusserlich dem Hyazinth-Ara recht ähnlich, mit ca. 70 bis 72 cm Länge aber deutlich kleiner als die bis fast 100 cm großen und auch sehr viel massigeren Hyazinth-Aras. Auch ist die gelbe Wachshaut am Schnabel weniger ausgeprägt und bei der Gefiederfärbung gibt es Unterschiede. Auf manchen Fotos werden die beiden Arten allerdings miteinander verwechselt.

Die Stellung zum wahrscheinlich ausgestorbenen Türkis- oder Meerblauen Ara hingegen ist neuerdings umstritten. Aufgrund von Untersuchungen des brasilianischen Arztes und renommierten Ornithologen Herculano Alvarenga (geb. 1947) wird die Möglichkeit diskutiert, dass der Lear-Ara (Anodorhynchus leari) nur eine Unterart des Meerblauen Aras (Anodorhynchus glaucus) ist.
Wichtige Argumente dafür sind, dass die Masse der beiden Arten weitgehend übereinstimmen und die historischen Siedlungsgebiete voneinander isoliert liegen.
Der Lear-Ara müsste dann zukünftig wissenschaftlich als Anodorhynchus glaucus leari bezeichnet werden. Bis diese Diskussion entschieden ist, hält der Verfasser sich an die überkommene Einteilung, nach der es sich beim Lear-Ara und beim Meerblauen Ara um zwei verschiedene Arten handelt.

Verbreitung und Bestandssituation:
Die Bestandserfassung ist schwierig, man geht aktuell aber von einer Anzahl von mehreren Hundert Tieren aus mit leichter Entwicklungstendenz nach oben. Die IUCN hat die Art deshalb sogar von der Stufe "unmittelbar vom Aussterben bedroht" (critically endangered) umgestuft auf "gefährdet (endangered).

Das heutige Verbreitungsgebiet scheint extrem klein zu sein (etwa die Fläche der Insel Mallorca) und befindet sich im äussersten Ost Brasiliens.
Dort brüten die Vögel in Felswänden, die einen relativ guten Schutz vor Beutegreifern und Wilderern bieten.

Haltung und Vermehrung in Menschenobhut:
Im Loro Parque auf Teneriffa, im Zuchtzentrum des ATCP bei Berlin und bei Al Wabra (Qatar) wird erfolgreich versucht, die Art in Menschenobhut zu vermehren. Allein im Loro-Parque sind mittlerweile mehr als ein Dutzend der seltenen Aras gross geworden.


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