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Im Vogelpark Marlow in Mecklenburg-Vorpommern können Sie Aras im Freiflug sehen

Papageien sind weltweit im Bestand gefährdet!

Hauptfaktoren sind
Umweltzerstörung und
Haltung in Menschenobhut

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Die Insel Bali ist ein Urlaubsparadies, liegt aber knapp westlich der Wallace-Linie
Viele Papageienarten auf Indonesien sind stark bedroht durch die Vernichtung des ursprünglichen Regenwaldes

Weltweit sind die Bestände der Papageien im Schwinden begriffen - Ausnahmen gibt es nur wenige. Der Hauptfaktor für den Rückgang ist sicherlich die Zerstörung der Lebensräume der Vögel, aber auch der Fang der begehrten Vögel für die Haltung in Menschenobhut spielt eine grosse Rolle.

Beide Faktoren wirken zusammen: Gäbe es genügend intakte Lebensräume, würde der Fang für die Haltung keine so grosse Rolle spielen: Die Reproduktionsrate von Vögeln ist unter günstigen Lebensumständen enorm; selbst riesige Bestandsverluste können in einem einzigen Jahr wieder ausgeglichen werden. Freiwerdende Vogelreviere werden innerhalb kurzer Zeit wieder besetzt und bei einem guten Nahrungsangebot wird schon nach kurzer Zeit eine neue Brut gezeitigt.

Bei Papageien ist das noch auffälliger, als bei vielen anderen Vogelarten, denn die meisten Papageien sind für die Vermehrung in ihrer Heimat nicht an Jahreszeiten gebunden, sondern an günstige Lebensbedingungen. Aber auch bei unseren europäischen Vogelarten (bei denen im Herbst und Winter niemals günstige Brutbedingungen herrschen) finden Bestandserholungen i.d.R. innerhalb von einem Jahr statt, wenn z.B. ein harter Winter grosse Teile des Bestandes hinweggerafft hat.

Die Vernichtung der Lebensräume in Verbindung mit dem Fang für die Käfigung ist aber eine für die Vögel tödliche Kombination. Die Brutgebiete werden immer kleiner und sie werden auch auseinandergerissen. Standorttreue Vögel leben dann in isolierten Arealen und finden ggf. keine Partner. Wenn diese kleinen Rest-Populationen dann durch gewissenlose und kurzfristig denkende Vogelfänger vernichtet werden, kann die Art schnell ausgelöscht werden.

Die Vermehrung der Vögel in Menschenobhut ist deshalb für alle Papageienhalter das Gebot der Stunde! Immerhin schätzt man, dass etwa genauso viele Papageien in Menschenobhut bzw. in Gefangenschaft leben, wie in freier Natur, nämlich jeweils etwa 50 Millionen! Man kann sich schnell ausrechnen, wie viele Vögel jedes Jahr gefangen werden "müssen", wenn die Vermehrung in Menschenobhut nicht intensiv vorangetrieben wird.

Einzig den australischen Papageien (zu denen z.B. Wellensittiche und Kakadus gehören) geht es besser. Sie sind in ihrer Heimat z.T. so zahlreich, dass sie von den australischen Farmern als Ernteschädlinge verfolgt werden. Es soll Kakaduschwärme geben, die 10.000 Tiere umfassen! Einer der Gründe für die hohe Individuenzahl australischer Papageien dürfte in dem Umstand liegen, dass der Export von Vögeln aus Australien schon seit Jahrzehnten verboten ist.

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